Kulinarisches im Stadtgarten

Gut zu tun haben die Clubwirte Petra und Hans-Peter Aust beim TV Blau-Weiß in diesen Tagen. Nach dem Wilczok-Pokal steht aktuell der Oldie-Cup an. Zeit, ein kleines Küchengeflüster dazwischen zuschieben.

Bekannte Gesichter hinter der Theke

Petra Aust mit hausgemachten Kuchen
Petra Aust mit hausgemachten Kuchen

Reibekuchen sind der Renner an diesem Freitagabend. Frisch zubereitet, weht der Duft über die Anlage im Stadtgarten. Hans-Peter Aust hat eines seiner Freitagsspecials ausgepackt und bereitet den Gästen des Oldie-Cups Reibekuchen nach Art des Hauses.

 

Im Clubhaus verkauft Petra Aust derweil den selbstgebackenen Kuchen. Seit drei Jahren steht das Ehepaar mittlerweile hinter der Theke und versorgt die Gäste mit allerlei Leckereien. "Wir hatten den Vorteil, schon lange im Club zu sein und die Leute beim Namen zu kennen", erinnert sich Petra Aust an die Anfänge als Clubwirtin. Und auch für die Mitglieder schien es eine Umstellung zu sein. "Gerade dadurch, dass wir im Club schon so lange bekannt waren, trauen sich die Leute mehr zu kritisieren", erzählt Aust. Probleme mit Gästen gab es aber nie.

 

Das Tennisspielen kommt seitdem aber zu kurz. "Medenspiele können wir eigentlich nur dann machen, wenn wir zu Hause spielen und nicht so viel los ist, und dann koche ich auch für meine eigene Mannschaft", berichtet Aust von ungewohnten Abläufen beim TV Blau-Weiß.

Klare Rollenverteilung in der Küche

Hans-Peter Aust bereitet Reibekuchen á la Blau-Weiß zu
Hans-Peter Aust bereitet Reibekuchen á la Blau-Weiß zu

Die Speisekarte ist derweil breit bestückt. Von der Currywurst, über Nudelgerichte bishin zum Essen der Saison, ist alles vertreten. In der Spargelzeit, kommt Spargel auf den Tisch, im Winter darf es auch gerne mal Grünkohl sein. "Außerdem haben wir immer mal wieder bestimmte Angebote, die auch gut angenommen werden, wie zum Beispiel die Gnochi mit Steinpilzen", stellt die Hobbyköchin ihre Karte vor. Während sie auch gerne mal ihre Backkünste zeigt, hat ihr Mann dagegen das Patent auf die Frikadellen: "Da steht er in der Küche und brät."

 

Ein besonderes Getränk gibt es beim TV Blau-Weiß natürlich auch. "Im letzten Jahr war Aperol-Spritz der absolute Renner, aber seitdem eine Freundin von mir Holundersirup mitgebracht hatte, trinken wir hier Holunder-Spritz", verrät Petra Aust. Holundersirup, Sekt, Wasser und Eis, fertig ist der Ho-Spritz nach Art des Hauses.

 

Die Reibekuchen sind derweil fertig, und das Urteil der Gäste einstimmig: "Lecker!" Wie so vieles im Clubhaus beim TV Blau-Weiß.

 

Text & Fotos vom 10. August 2011: Max Lazar