40 Jahre TC "In Himmel"

Mit der Gründung des TC "In Himmel" nahm der weiße Sport vor 40 Jahren Einzug in Kirchhellen. Die Gründungsmitglieder trafen sich am Samstag vor Weihnachten um in alten Erinnerungen zu schwelgen und über die heutige Zeit zu plaudern. In gemütlicher Atmosphäre wurden einige Anekdoten herausgekramt.

Schützenfest als Geburtsstunde

Die Tennisbegeisterung von Brigitte und Hans Schulte-Bockum gab den Anstoß, einen Verein in Kirchhellen zu gründen. Sie suchten den Kontakt zu Lehrerkollege Wolfram Becker, der dem weißen Sport schon treu war. „Wir haben uns darüber unterhalten einen Verein zu gründen, und wie es in Kirchhellen üblich ist haben wir auf dem Bürgerschützenfest gleich einige Interessenten gefunden“, erinnert sich Be-cker. So nahm die Idee beim Schützenfest 1970 Konturen an, bis zur Gründung des Ver-eins verging aber noch ein wenig Zeit. Am 28. Juni 1971 wurde der Verein in der Gaststätte Schulte-Wieschen gegründet. Die zehn Gründungsmitglieder, von denen mittlerweile vier verstorben sind, einigten sich dabei auf den Namen TC „In Himmel“.

 

Um die Pachtgebühren für die Anlage in Hardinghausen „An der Linde“ zu sichern, bürgte jedes der mittlerweile 80 Mit-glieder mit 1000 DM. „Es muss-te aber niemand diese 1000 DM bezahlen“, betont Hans Schulte-Bockum. Dabei wurden zunächst zwei Plätze gebaut, die am 22. Juli 1972 zum ersten Mal bespielt wurden. Für die weiteren drei Plätze und ein Clubhaus bekam der Verein keine Genehmigung. „Es war damals leider nicht alles wie im Himmel“, so Brigitte Schulte-Bockum.

"Feiern konnten wir schon immer"

1980 folgte dann der Umzug an die heutige Anlage an der Heinrich-Grewer Straße. Mit einer unterirdisch angelegten Sprinkleranlage ausgestattet präsentierte sich die Anlage schon damals auf einem hohen technischen Niveau.

 

„Wir waren schon früh dafür bekannt, dass wir vor allem gut feiern konnten“, so der Tenor in der Runde der Gründungs-mitglieder. Denn schon von Beginn an, stand die Geselligkeit im Vordergrund. „Ganz am Anfang haben wir uns nachmittags getroffen, jeder hat was zu essen mitgebracht und dann haben wir Tennis gespielt“, erinnert sich Wolfram Becker. Und auch den eigenwilligen Vereinsnamen können die Gründungsmitglieder erklären: „Wir wollten kein gelb, rot oder grün im Vereinsnamen haben und da die Parzelle auf der die Anlage steht den Namen „In Himmel“ trug, haben wir uns dafür entschieden.“

 

Sogar ein Whiskey-Turnier haben die Kirchhellener ausgerichtet. „Nach der ersten Auflage haben wir das aber wieder eingestellt, Tennis und Whiskey haben sich nicht so gut miteinander vertragen“, schmunzelt Brigitte Schulte-Bockum. Während die Mitgliederzahlen in den folgenden Jahren bis auf über 300 anwuchsen, hat der Verein heute noch knapp 180 Mitglieder. „Wie so vielen anderen Vereinen fehlt auch uns der Mittelbau“, sagte Wolfram Becker. An eine Fusion mit dem TC VfB Kirchhellen wird zwar gedacht, an der Umsetzung scheitert es aber aktuell noch auf Grund der abgeschlossenen Pachtverträge. Eines aber ist bis heute geblieben. „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“, lautet auch heute noch der Schlachtruf des TC „In Himmel“. ml

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Kommentare: 1
  • #1

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