Erfolg bei deutscher Meisterschaft

Auch wenn sie nicht für einen hiesigen Tennisverein aufschlägt, ist sie ein Gesicht des Bottroper Tennissports. Die 14-jährige Katharina Mirau schlug bei den deutschen Nachwuchsmeisterschaften in Essen auf und erreichte die Hauptrunde.

Katharina Mirau übersteht Qualifikation

Katharina Mirau Foto: Privat
Katharina Mirau Foto: Privat

"Ich bin mit dem Erreichen der Hauptrunde sehr zufrieden, vor allem wenn man bedenkt, dass ich gegen die neue deutsche Meisterin ausgeschieden bin", zog Katharina Mirau knapp zwei Wochen nach den deutschen Meisterschaften in Essen ein Fazit. Nachdem sie im Sommer noch in der Qualifikation gescheitert war, gelang ihr diesmal der Sprung in die Hauptrunde. Mit ihr standen 31 weitere Spielerinnen in der selbigen.

 

Bevor die Aktive vom TC BW Flüren aber überhaupt zur Qualifikation zugelassen wurde, musste sie sich überein verbandsinternes Turnier qualifizieren. "Die acht Spielerinnen die nicht über die Ranglistenposition für die deutschen Meisterschaften qualifiziert waren, haben hier die Wild-Card ausgespielt", erklärte Bezirkstrainer Carsten Lemke. Mit dem Sieg löste sie das Ticket zur deutschen Meisterschaft. An Position sechs der TVN U16 Rangliste war sie in der U14-Konkurrenz an Position vier der Qualifikation gesetzt. Zunächst schaltete sie nach hartem Kampf Laura Kretzschmar 6:4/4:6/6:3 aus, in der zweiten Runde hatte sie dann gegen Helen Kuppig weniger Mühe und siegte mit 6:2/6:1. Gegen die im Hauptfeld an drei Gesetzte Yana Morderger war sie beim 2:6/0:6 aber chancenlos. "Es war eine tolle Erfahrung dabei zu sein und ich habe viele bekannte Gesichter getroffen", so die Schülerin des Josef-Albers-Gymnasiums, die fünf Mal wöchentlich in Mülheim und Duisburg trainiert. Dass sie derzeit schon auf Position 439 der DTB Damenrangliste, und an Position 74 in der DTB U16-Rangliste geführt wird, ist für sie nebensächlich. "Mal abwarten wie es sich in den nächsten Jahren entwickelt, aber am wichtigsten ist mir der Spaß", blickt die 14-jährige gelassen in die Zukunft.

 

Text: Max Lazar

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