Der misslungene Start gegen ETB

„Messer, Gabel, Schere, Licht – ist für unser’n Schmiddi nichts“ – oder: Warum unser Kolumnist beinahe den Auftakt in die Wintersaison verpasst hätte. Bekanntlich reichte es am Ende doch, wenn gleich der Einsatz nicht von Erfolg gekrönt war. In seiner Kolumne berichtet Christian Schmitke in zwei Teilen vom Hallenauftakt. Heute: Der misslungene Start gegen ETB.

Das Vergnügen mit der 30er-Truppe um Uwe Kaudinya

Vor zwei Wochen startete unsere Winterhallenrunde mit dem Spiel gegen die erste Mannschaft von ETB Schwarz-Weiß. Vor zwei Jahren hatten wir schon mal das Vergnügen gegen die 30er-Truppe von Uwe Kaudinya. Das Resultat damals war ein deutliches 0:6. So sollte es natürlich nicht wieder laufen - auch wenn wir wussten, dass es nicht einfach werden würde einen Punkt zu holen. Ein Gefühl, dass sich in der ersten Runde schnell bestätigte, als Rudi und Müllerö in die Schranken gewiesen wurden. Auch wenn beide gut mitspielten, gingen beide Partien in zwei Sätzen verloren. Irritierend war dabei, dass beide keinen einzigen Breakball hatten. In dieser Hinsicht lief es bei Mos und mir dann besser. Wir hatten nämlich beide den einen oder anderen Breakball. Deprimierend war nur, dass auch uns kein einziges Break gelang. Trotzdem war speziell Mos Match sehr ansehnlich. Sein Gegner war trotz leichter gesundheitlicher Probleme überragend. Er spielte zwei Sätze konsequent Serve & Volley und ließ Mos selbst beim Returnspiel wenige Chancen. Auch wenn ich parallel auf dem Platz stand, schaute ich regelmäßig rüber und sah zu Beginn einen deprimierten, später amüsierten Mos, der nur noch über die Aufschlaggewalt seines Gegners lachen konnte. Nach dem Spiel sagte er mir, dass er im gesamten ersten Satz nur drei Ballwechsel gewinnen konnte! Im zweiten lief es dann aber so gut, dass er sich drei Satzbälle erarbeiten konnte und in den Tiebreak rettete. Dieser ging dann aber wieder klar an seinen Gegner.

"Mein Spiel: Höhepunkt einer verkorksten Vorbereitung"

Mein Spiel war leider der Höhepunkt einer verkorksten Vorbereitung. Nicht nur, dass meine Form noch zu wünschen übrig ließ. Nein, ich musste mir auch anderthalb Wochen vor dem Spiel noch so tief in den rechten Zeigefinger schneiden, dass ich vorher nicht mehr trainieren konnte. Bei Trockenübungen ging es dann mit dem Tape wieder so gut, dass ich zumindest nicht ersetzt werden musste. Im Nachhinein hätte ich mir allerdings gewünscht nur als Zuschauer in der Halle zu müssen. Apropos Zuschauer, es war schön, dass so viele Tennisbegeisterte den Weg in die Regenthalle gefunden haben und wir eine Kulisse wie bei Sommermedenspielen hatten. Die Stimmung war super, zumal unsere Gegner wirklich beeindruckendes Tennis gezeigt haben, das man nicht alle Tage zu sehen bekommt. Jedenfalls war mein Spiel so schlecht - drei Spiele konnte ich holen -, dass meine Laune sich den ganzen Abend nicht mehr erholte und ich freiwillig auf das Doppel verzichtete. Übrigens auch ein Novum.

Im Doppel zumindest ein Break

Im Doppel kam dann Tristan zum Einsatz, der wirklich eine gute Leistung brachte und meine Auswechselung zu 100 Prozent rechtfertigte. Und wir konnten sogar einen Erfolg vermelden: Wir sicherten uns das erste und einzige Break des Tages! Damit war allerdings das Ziel ein besseres Ergebnis als vor zwei Jahren zu erreichen nicht mehr zu realisieren. Das 0:6 war eine klare Angelegenheit. 

 

Bis Morgen!

Euer Schmiddi!

 

Lesen Sie morgen bei Auf'm Platz wie Schmiddi und sein Team beim MTV Kahlenberg die Wende einleiteten und einen verdienten Punkt einfuhren.

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Kommentare: 1
  • #1

    Christian Woznitza (Mittwoch, 30 November 2011 14:57)

    Mensch Schmiddi,

    nach einer "verkoksten" Vorbereitung kann das mit dem Spiel auch nix werden.:-)

    Lg
    Wotzi