Grundschüler bleiben zu Hause

40 Kinder waren für das Abschlussturnier für die Teilnehmer der Grundschulcamps angemeldet. Es kamen 16. Die Resonanz auf die erstmals durchgeführte Anschlussveranstaltung ließ zu wünschen übrig. „Jetzt muss man sehen, ob man das nochmal macht“, so Tobias Sprenger.

Bottrops Grundschüler. Im Sommer noch begeistert - nun ohne Interesse. Warum?
Bottrops Grundschüler. Im Sommer noch begeistert - nun ohne Interesse. Warum?

„Es war ein Versuch. Wir haben uns das natürlich anders vorgestellt. Es hat offensichtlich nicht so funktioniert wie gedacht“, gab Tobias Sprenger zu Protokoll. In einer Arbeitsgruppe gemeinsam mit Fachschaftsleiter Klaus Bürger war im Vorfeld der Grundschulcamps darüber beraten worden, wie man den Nachwuchs noch besser an die Vereine binden könnte. Ein gemeinsames Abschlussturnier, um den Kindern auch den Reiz des Wettkampfes im Tennis näherzubringen, sollte eine Lösung darstellen. Die Vereine waren angehalten worden die Teilnehmer nach Möglichkeit auch nach den Camps auf das Abschlussturnier vorzubereiten – ein Idee, die offensichtlich keinen Erfolg einbrachte. „Als heute Morgen nur 16 der 40 Kinder auf der Anlage waren, konnte ich mein Programm natürlich in die Tonne hauen“, so Sprenger. Improvisation war gefragt. Ein Turnier mit Gruppenspielen und eine Tennisolympiade stellte der Vereinstrainer des TC Eigen-Stadtwald kurzfristig mit einigen Helfern aus dem Verein auf die Beine, sodass die wenigen Kinder zumindest einen abwechslungsreichen Vormittag erlebten. Die, die da waren, hatten sichtlich Spaß beim Wettstreiten untereinander.

 

Nun gilt es die Frage zu klären, warum von fast 300 Grundschülern, die im Sommer in den Vereinen betreut wurden, nur so wenige am Sonntag zum Tennisschläger griffen. hw

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