Nur das Wetter stimmt noch nicht

Der zweite Tag bot erneut interessante Spiele in der offenen Klasse. Allerdings spielte das Wetter noch nicht mit. Einige Spiele mussten verlegt werden. Immerhin, fünf Partien gingen über die Bühne. Mit der Resonanz ist man beim Ausrichter zufrieden.

Damen: Katharina Lazar souverän

Einen Tag vor ihrem 18. Geburtstag ging es für Katharina Lazar um den Einzug in die nächste Runde bei den Damen in der offenen Klasse. Dabei bekam sie es mit Stephanie Hisker vom TC Waldhof zu tun. Mit ihrer druckvollen Spielweise und einem guten Aufschlag setzte sie Hisker immer wieder zu und sicherte sich mit 6:2 und 6:0 den Platz im Achtelfinale, wo sie nun auf Sonja Libuda trifft. "Das wird schwer", so Katharina Lazar nach dem Spiel. Schwester Antonia, die eigentlich um 20 Uhr gegen Carolin Bucke spielen sollte, muss sich derweil noch gedulden. Wegen des schlechten Wetters musste die Partie auf Donnerstag verlegt werden.

Herren: Abt, Hüsken, Spicker und Schade weiter

Martin Abt
Martin Abt

Vier Spiele absolvierten auch die Herren in der offenen Klasse. Das erste Duell des Tages lieferten sich Martin Abt vom TC Waldhof und Luca Schnitter. Dabei siegte entgegen des Trends vom ersten Turniertag die Erfahrung über die Jugend. Trotzdem Schnitter immer wieder starke Schhläge in Petto hatte, ging das Match am Ende in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:0 an den Mann vom TC Waldhof. Sein nächster Gegner ist Mannschaftskollege Sebastian Rotter. Ebenfalls im Achtelfinale steht Florian Hüsken. Er gewann gegen Philipp Behr mühelos mit 6:2 und 6:0, zollte seinem Gegner nach dem Match Respekt: "Philipp hat sich echt gut geschlagen", so sein Kommentar. Kein Glück hatten Christian Gerbholz und Sebastian Thol von FA 79. Thol stand Ron Spicker gegenüber und unterlag dem Stadtwälder in zwei Sätzen mit 6:3 und 6:1. Mannschaftskollege Christian Gerbholz erging es nicht besser. Bei Dauerregen unter Flutlicht hatte er gegen Nachwuchsmann Mats Schade das Nachsehen. Der U14-Stadtmeister wusste beim 6:3/6:4-Erfolg zu überzeugen, sieht sich nun jedoch dem verbandsligaerfahrenen Tristan Preusse, der an Positon vier gesetzt ist, gegenüber.

Gute Resonanz - Wetter spielt noch nicht mit

"Das Wetter spielt noch nicht so mit, wie wir uns das wünschen", zog Bernd Hillebrand vom Ausrichter ein erstes Fazit und warb um Verständnis bei den Aktiven, was die Ansetzungen angeht: "Wir mussten uns wegen der Unsicherheiten mit den Wochenendansetzungen noch zurückhalten, da wir viele Verlegungen haben. Außerdem haben uns besonders die Älteren nach den vielen Stadtmeisterschaftsspielen um etwas Aufschub gebeten", erklärt er. Mit der Resonanz ist er aber zufrieden: "Mit 139 Meldungen haben wir mehr Teilnehmer als noch vor zwei Jahren. Am Ende hat es nochmal richtig gerappelt bei den Anmeldungen", freut sich Hillebrand. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. hw

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