Stimmen aus Grafenwald

Alles was im Bottroper Tennissport Rang und Namen hat war am gestrigen Sonntag auf der Anlage beim VfL Grafenwald versammelt. Auf'm Platz Redakteur Max Lazar hat sich einmal umgehört und Stimmen von Aktiven und Verantwortlichen gesammelt.

Ralf Scholz (Abteilungsleiter VfL Grafenwald): Am Ende ist alles gut. Man rechnet in einem Turnierverlauf mit vielem, kann aber natürlich nicht auf alles vorbereitet sein. Ich muss sagen, dass wir echt Glück hatten mit dem Wetter und ich glaube auch heute haben viele nochmal eine Kerze in der Kirche angezündet. Das Turnier war eine tolle Erfahrung für uns und ich möchte der tollen Mannschaft danken, die das Turnier organisiert hat. Jeder konnte sich auf jeden verlassen und es war eine runde Sache. Aus den Fehlern, die wir an der ein oder anderen Stelle gemacht haben, lernen wir, und wenn wir nochmal Gastgeber sein sollten, werden wir daran arbeiten.

Klaus Bürger (Fachschaftsleiter Tennis): Die Turnierleitung hat das Vertrauen, das die Fachschaft ihr entgegengebracht hat, vollkommen gerechtfertigt. Hinter uns liegen drei ereignisreiche Wochen und wir hatten Glück mit dem Wetter. Im Großen und Ganzen haben sich die Favoriten durchgesetzt. Wir haben tollen Sport gesehen und dürfen uns auf das nächste Jahr freuen.

Barbara Block (Sportwartin Bezirk V): Ich bin begeistert von der Atmosphäre auf der Anlage. Das ist heute mein erster Besuch in Grafenwald und das Gesamtbild von der Lage der Plätze bis zum Clubhaus gefällt mir sehr gut. Es beeindruckt mich in jedem Jahr, wie tennisbegeistert die Bottroper sind und wie viel hier los ist. Ein Riesenkompliment an Veranstalter und Ausrichter. Wenn ich mir die Finals in den offenen Klassen ansehe muss ich sagen, dass wir zu dem ganzen drumherum auch super Sport geboten bekommen.

Christian Schmitke (Herren A Stadtmeister): Jetzt hat es im fünften Anlauf endlich mit dem Titel geklappt und meine Karriere ist sozusagen vervollständigt. Ich hatte echt schon Schiss, dass es nichts mehr wird. Wir haben im Finale beide nicht gut ins Spiel gefunden, aber ich konnte mich jederzeit auf meinen Aufschlag verlassen. Ich denke, dass wir den Zuschauern im zweiten Satz dann noch einiges bieten konnten. Ich bin einfach super glücklich, dass es jetzt geklappt hat. Dass ich den Titel auch noch gleichzeitig mit Wiebke hole, ist natürlich umso schöner und es ist ein klasse Tag für uns beide.

 

Wiebke Hamel (Damen A Stadtmeisterin): Bis zum Halbfinale war meine Tableaushälfte geprägt von Absagen und ich hatte das erste richtig schwere Spiel erst im Halbfinale. Das Finale war dann geprägt von Emotionen und richtig cool. Nach einigen Schwierigkeiten zu Beginn habe ich dann aber agressiver gespielt und das Ruder rumgerissen. Nach dem Titel im Einzel und Doppel möchte ich am Dienstag mit Christian noch den dritten Titel im Mixed holen.

 

Julia Schroth (Damen Doppel A Stadtmeisterin): Wir haben gut gespielt und deshalb auch verdient gewonnen. Wiebke hat heute sogar zwei Asse geschlagen und keinen Doppelfehler gemacht. Die drei Wochen auf der Anlage waren schön und haben Spaß gemacht. Die Turnierleitung hätte an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Fingerspitzengefühl beweisen können, hat aber ansonsten einen guten Job gemacht.

Kristof Weinem (Herren B Stadtmeister): Hier ist viel mehr los als in Oberhausen und das hat mich schon beeindruckt. Ich wollte die Chance nutzen bei den Herren B zu starten und hatte von Anfang an das Ziel Stadtmeister zu werden. Den Sieg haben wir gestern ausgiebig gefeiert und ich würde jetzt gerne noch so ein Turnier spielen. Großes Lob an die Veranstalter.

 

Tobias Sprenger (Herren 30 Stadtmeister): Endlich hat es mal mit einem Titel geklappt. Ich bin sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf und einfach nur glücklich. Schade, dass Christian Woznitza im Halbfinale aufgeben musste, auf das Spiel hatte ich mich wirklich gefreut. Im Endeffekt muss man aber sagen, dass ich dadurch einiges an Kraft für das Finale sparen konnte und so im entscheidenden Moment den Tick mehr Kraft und Konzentration aufbringen konnte. Ich glaube, dass wir aber beide ein gutes Finale geboten haben.

Michael Schön (Herren 40 Stadtmeister): Es war total interessant in der neuen Altersklasse zu spielen. Schön, so viele bekannte Gesichter jetzt auch mal auf der anderen Seite des Courts zu sehen und ich bin sicher, in den nächsten Jahren wird mir der ein oder andere in die 40er folgen. Aber es lässt sich auch nicht leugnen, dass die Knochen am nächsten Tag mittlerweile ganz schön schmerzen. Der Turnierleitung muss ich ein Kompliment machen für das tolle Turnier, ich finde es nur schade, dass ich in der ersten Woche erst so spät zum Einsatz kam. Dadurch war es am Ende doch ein wenig geballt.

 

Maren Loipfinger (Damen 40 Stadtmeisterin): Das war ein Finale mit ganz viel Kribbeln. So aufgeregt war ich noch nie - aber es war auch super schön vor so vielen Zuschauern auf der eigenen Anlage zu spielen. Wenn ich Druck gemacht habe, hatte ich meine Gegnerin gut im Griff, dennoch ist es im zweiten Satz nochmal etwas enger geworden. Im nächsten Jahr peile ich jetzt den Titel-Hattrick an.

 

Anton Radev (Herren Doppel 40 Stadtmeister): Wir haben unsere Pflicht erfüllt und den Titel geholt. Guido und Andreas haben es uns im Finale aber nicht leicht gemacht und sehr gut gespielt. Die Atmosphäre auf der Anlage hat mir sehr gut gefallen und den Tennisspielern wurde hier eine Menge Aufmerksamkeit geschenkt.

Sylke Steede (Gemischtes Doppel 40 Stadtmeisterin): Toll, die Anlage mal so richtig voll zu erleben. Das war ein Heimspiel, wie ich es mir nicht schöner hätte vorstellen können. Das Halbfinale in der Halle war zwar ein kleiner Wehrmutstropfen, aber darüber sehe ich gerne hinweg.

 

Michael Dickneite (Gemischtes Doppel 40 Stadtmeister): Ich habe 25 Jahre hier gespielt und bin sozusagen nach Hause gekommen. Dass wir das Turnier mit unserem dritten gemeinsamen Titel nach 2008 und 2009 gekrönt haben, war umso schöner. Nach dieser langen Saison ist die Luft jetzt aber erstmal raus und jetzt wird gefeiert.

 

Klaus Rebbelmund (Herren 50 Stadtmeister): Ein astreines Turnier. Das Drumherum hat gestimmt, ich hatte alles enge Spiele und bin natürlich sehr glücklich den Titel gewonnen zu haben - und das auch noch im ersten rein Grafenwälder Finale bei den Erwachsenen. Natürlich war ich gerade vor dem Heimspiel sehr nervös, aber es ist ja gut gegangen.

 

Renate Czekalla (Damen 50 & Damen Doppel 50 Stadtmeisterin): Über drei Wochen war es eine tolle Atmosphäre auf der Anlage und ich freue mich jedes Jahr aufs neue Tennisfreunde aller Altersklassen bei den Stadtmeisterschaften zu treffen. Die Bottroper Tennisvereine sind eine große Familie und das Miteinander steht im Vordergrund - wie man auch auf den Frühschoppen immer wieder sieht. Für mich war es zudem endlich mal eine Stadtmeisterschaft vor der Haustür und es war einfach klasse.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0