Mo
16
Mai
2011
Solider Auftakt auf Verbandsebene
Das erste Wochenende auf Verbandseben ist absolviert. Das Herren 30 Derby zwischen Blau-Weiß und Stadtwald ging an die Eigener, während die Waldhöfer einen 9:0-Auftaktsieg feierten. Erfolgreich waren auch die Damen 30 des TC Blau-Gelb.
TC Waldhof - Lintorfer TC 9:0
(H, 1. VL, Gr. A)
Starker Auftakt der Waldhof-Herren. Gegen den im Vorfeld als gefährlich eingestuften Gegner aus Lintorf gab es einen nie gefährdeteten 9:0-Heimsieg. Bereits in der ersten Runde sorgten Niels de Moree, Stadtmeister Jan-Rudolf Möller und Herren 30 Stadtmeister Christian Müller, der nach einer Knieverletzung rechtzeitig genesen war, für klare Verhältnisse. Großen Sport zeigte dann das Spitzeneinzel. Alban Meuffels, der sein Debut für die Waldhöfer gab, und Roel Oostdam lieferten sich packende Ballwechsel. Meuffels konnte letztendlich mit 7:5/4:6/10:3 die Oberhand behalten. Ebenfalls im Match-Tiebreak siegte Christian Schmitke. Nach verlorenem ersten Satz kam er besser in die Partie und gewann mit 10:7 im Match-Tiebreak. Matthias Merkel hatte es da leichter und gewann in zwei Sätzen. "Das Lintorf hier in Bestbesetzung antritt, hätten wir nicht gedacht, und dass wir dann so überzeugend gewinnen freut uns umso mehr", so Christian Schmitke nach dem Spiel. Immerhin stehen die ersten vier Spieler der Lintorfer unter den Top 230 in Deutschland.
TC Eigen-Stadtwald - DSC 1899 4:5
(H, 2. VL)
"Das war sehr bitter", resümierte Philipp Penkatzki nach dem Spiel. Treffender hätte er es nicht formulieren können. Mit 4:5 unterliegen die Stadtwald-Herren gegen DSC 1899. Dabei war so viel mehr drin. Penkatzki, Stefan Engels und Thorsten Karrer konnten in den Einzeln drei wichtige Punkte einfahren. Und auch Jens Borchers war auf einem guten Weg seine Partie zu gewinnen. Er gewann den ersten Satz mit 6:3, zog sich dann allerdings einen Bänderriss zu und musste das Spiel aufgeben. In den Doppeln gelang Tobias Sprenger und Thorsten Karrer der vierte Punkt, während das Duo Penkatzki/Arne Landwehr deutlich verlor und Stefan Engels und Björn Tepaß erst im Match-Tiebreak unterlegen waren. "Ohne die Verletzung hätten wir heute gewinnen können, dass ist sehr ärgerlich", so Penkatzki.
TC Blau-Weiß Flüren - TC Waldhof II 0:9
(H, 2. VL)
Die erwartete Niederlage setzte es für die zweite Mannschaft vom TC Waldhof. Für Tim Rotter, Tristan Preusse, Jonas Schmidt, Andreas Koczwara, Florian Hüsken und Julian Fischer war die Messe bereits nach den Einzeln gelesen. Lediglich Jonas Schmidt, der in seinem Einzel 3:6/6:7 unterlegen war, konnte die Partie offen gestalten. Und auch in den Doppeln, in denen Hagen Koppenborg zu seinem ersten Einsatz bei den Erwachsenen kam, gab es für die Mannen vom Quellenbusch wenig zu holen. Jetzt gilt die Konzentration dem wichtigen Spiel gegen TK78 in zwei Wochen.
TV Blau-Weiß - TC Eigen-Stadtwald 2:7
(H 30, 1. VL)
Das deutliche Ergebnis täuscht über die knappen Spiele im Derby hinweg. Auf beiden Seiten gab es zunächst Ausfälle zu beklagen. Währen die Stadtwälder den Ausfall von Fabian Mies durch Mario Borchers kompensieren konnten mussten die Blau-Weißen durch den Ausfall von Arndt Marzilger mit 0:1 in die Partie starten. In der ersten Runde Einzel bezwang Dragan Simic den Blau-Weißen Volker Schüppel (6:4/1:6/7:6), Jens Limberg behielt gegen Alexander Loipfinger die Oberhand (6:2/5:7/7:6) und Mario Borchers bezwang Ralph Tytko (6:3/6:1). Somit war die Partie bereits früh entschieden. Nachdem Christian Woznitza gegen Michael Schön durch einen 6:2/6:4 Erfolg auf 1:4 verkürzte machte Swen Woznitza dann den Deckel auf die Partie. Er gewann gegen Dirk Janssen mit 4:6/6:1/7:6. Die Doppel wurden nicht mehr gespielt. "Wir haben heute den ersten Schritt gemacht und peilen zumindest Platz drei an", so Swen Woznitza nach dem Spiel. Sein Bruder Christian hat dagegen andere Ziele: "Wir haben letzten Jahr gegen Kempen gewonnen und wollen da in zwei Wochen den ersten Sieg einfahren."
VfL Grafenwald - Blau-Weiß Neuss 3:6
(D30, NL)
Eine Niederlage zum Saisonauftakt gab es auch für die Damen 30 vom VfL Grafenwald. Gegen Blau-Weiß Neuss kamen sie nicht über ein 3:6 hinaus. "Die Partie war enger als wir dachten, aber es hat einfach nicht gereicht", sagte Kathrin Zindler nach dem Spiel. Bereits nach den Einzeln war die Partie entschieden. Kathrin Zindler und Sylke Steede unterlagen zwar erst im Match-Tiebreak, der Punkt von Sandra Eulering reichte deshalb nicht, um die Partie offen zu halten. "Sandra muss man ein großes Kompliment machen, sie hat sowohl im Einzel als auch im Doppel ein super Spiel gemacht", lobte Kathrin Zindler ihre Nummer zwei. Im Doppel kam dann Birgit Rebbelmund an der Seite von Sandra Eulering zum Einsatz. Sie holten den zweiten, das Doppel Zindler/Nadin Oepping den dritten Punkt. In zwei Wochen gegen den Gladbacher HTC soll es dann besser laufen.
TC Blau-Gelb - Kapellener TC 7:2
(D30, 2. VL)
Die starken Neven von Sonja Libuda und Susanne Drees war es zu verdanken, dass der erste Spieltag für die Damen 30 des TC Blau-Gelb ein erfolgreicher wurde. Nach der ersten Runde lagen die Blau-Gelben nach Siegen von Kim Becker-Salewski und Ulla Bähr mit 2:1 in Führung, als es für Sonja Libuda, Regina Schürig und Susanne Drees auf den Court ging. Während Schürig ihre Aufgabe sicher erledigte und für den dritten Punkt sorgte, zitterten sich ihre Mannschaftskolleginnen in den Match-Tie-Break, wo sie beide das bessere Ende für sich hatten und so für eine uneinholbare 5:1-Führung sorgten. Mit dem sicheren Sieg im Rücken wurde in den Doppel emsig rotiert und es gab noch zwei weitere Punkte zu bejubeln. Die Duos Libuda/Schürig und Becker-Salewski/Jandewerth stachen und machten den 7:2-Auftaktsieg perfekt.
TC Bovert - TV Blau-Weiß 7:2
(H40, 1. VL)
Kalte Dusche für die Herren 40 des TV Blau-Weiß. Beim TC Bovert konnte im Einzel nur Peter Beautemps punkten. Entsprechend aussichtslos lagen die Blau-Weißen bereits nach den Einzeln mit 1:5 zurück, sodass man sich dazu entschied die Doppe aufzuteilen. So stand am Ende eine 2:7-Niederlage.
TC Waldhof - TC Neumühl 4:5
(H50, 1. VL)
0:6/7:6/7:6! Trotz des Durchhaltevermögens von Ottmar Wloch standen die Waldhof Herren 50 am Ende mit leeren Händen da. Gegen den TC Neumühl setzte es eine knappe 4:5-Niederlage. Nach den Einzeln hatte es nach Siegen von Ottmar Wloch, Detlef Lakomy und Ingo Koppenborg noch 3:3 gestanden, doch in den Doppeln trafen die Gäste die bessere Wahl. Nur das dritte Doppel der Waldhöfer mit Ingo Koppenborg und Volker Marell stach und so endete der Saisonauftakt in der ersten Verbandsliga mit einer Niederlage.
ESV Wuppertal West - TC Bottrop 9:0
(D50, 2. VL)
TC VfB Kirchhellen - TG Schwarz-Gold Wuppertal 3:6
(D55, 2. VL)
Auch bei den Damen 55 des TC VfB Kirchhellen waren verlorene Match-Tie-Breaks in den Einzel ausschlaggebend. Barbara Penkatzki und Monika Stumpf unterlagen in ihrem dritten Satz jeweils, sodass es nicht mit einer 4:2-Führung, sondern einem 2:4-Rückstand in die Doppel ging. Für die Punkte hatten Ulrike Scheier und Isolde Lange gesorgt. Doch wer glaube, dass es bitterer nicht mehr kommen könnte, wurde eines besseren belehrt. Das fulminant aufspielende Duo Ulrike Scheier/Rita Benning sorgte für den Anschlusspunkt zum 3:4 und beinahe hätten die Damen das Spiel auch noch gedreht. Es waren wieder die Match-Tie-Breaks, die die Entscheidung herbeiführten. Erneut hatten die Kirchhellenerinnen gleich doppelt das Nachsehen. So hatte der VfB am Ende zwar mit 108:99 die bessere Satzbilanz, die Punkte jedoch gingen nach Wuppertal.
TC Straelen - TC Blau-Gelb Eigen 5:4
(H60, 2. VL)
Ärgerlich! Die Reise nach Straelen hat sich für die Herren 60 des TC Blau-Gelb nicht gelohnt. Mit einer 4:5-Niederlage im Gepäck kehrte der Aufsteiger zurück an den Schlangenholt. Dabei hatten sich Peter Wotke und Co. hervorragend verkauft. Zwei Einzel wurden im Match-Tie-Break doch im Gegensatz zu den Damen 30 hatten die Herren nicht die besseren Nerven. Beide Male hatte der Gastgeber die Nase vorn, sodass es nach Siegen von Jochen Bahner und Dietrich Lange mit einem 2:4-Rückstand in die Doppel ging. Doch trotz einer famosen Leistung und zwei Doppelsiegen, gelang es nicht mehr das Spiel zu drehen. Die Leistung macht jedoch Mut für die bevorstehende Saison.










