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01

Apr

2011

Bezirk setzt auf sauberen Sport

Das ist ein Paukenschlag. Wie der Tennis Bezirk V am Vormittag mitteilte, werden ab der kommenden Saison verstärkt Dopingkontrollen auf den Tennisanlagen in Bottrop und Essen durchgeführt. Was das für die Vereine bedeutet? Auf'm Platz hat nachgefragt.

"Doping im Breitensport wird ein immer größeres Thema", so Bezirkstrainer Carsten Lemke. Nicht zuletzt deshalb hat der Bezirk 5 reagiert. Im Einzelnen bedeutet das für die Aktiven: Jeder, der aktiv an den Medenspielen und Turnieren teilnimmt, muss ab sofort mit unangekündigten Kontrollen bei den Wettkämpfen rechnen. Eine Meldepflicht, wann und wo ein Sportler anzutreffen ist, besteht vorerst allerdings ebenso wie eine tägliche einstündige Pflichtanwesenheit in den eigenen vier Wänden zwecks Kontrollen noch nicht. Bei Erkrankungen sollten die Sportler jedoch aufmerksamer sein und sich in jedem Fall ein Attest des Arztes geben lassen. Selbiges gilt auch für die Einnahme von Medikamenten. Hier sind genaue Richtlinien zu beachten. Worauf zu achten ist, kann auf der Homepage der Nationalen Anti Dopingagentur nachgeschaut werden. Den zutreffenden Link finden Sie hier.

 

Schwieriger gestaltet sich die neue Situation auch für die Vereine. Diese sind angehalten ihre Clubhäuser bis zum Start der Medenspiele im Mai so einzurichten, dass reibungslose Kontrollen möglich sind. Einen Leitfaden mit entsprechenden Auflagen wird den Vereinen in den nächsten Tagen zugestellt. Fest steht bereits: Ein Nichteinhalten der Auflagen führt bei Beanstandung zu Ordnungsgeldern.

 

Insbesondere bei den Stadtmeisterschaften wird der diesjährige Ausrichter einen großen Aufwand betreiben müssen. Vorgesehen sind Dopingproben aller Teilnehmer, sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich. Bei Spielern, die mindestens ins Viertelfinale einziehen, behält es sich der Bezirk vor, zu den üblichen Urin- auch Blutproben zu entnehmen. Ein Blutpass muss in dieser Saison noch nicht vorliegen, könnte aber ab dem 30. September 2011 zur Pflicht werden. Wer die Kosten zu tragen hat, ist noch nicht geklärt.

 

Mit dieser Maßnahme soll den Gefahren des Dopings insbesondere im Nachwuchsbereich vorgebeugt werden. Der Bezirk hofft so die schwarzen Schaafe zu finden und den Sport im allgemeinen sauberer zu machen. ml

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Kommentare: 5

  • #1

    ichundich (Freitag, 01 April 2011 13:42)

    Die Frage stellt wer nimmt meinem Kind den Blut ab?
    Und wie sieht es mit dem Art. 2 Abs. 2 von unserem Grundgesetz aus wir der im Bezirk 5 ausserkraft gesetzt?

  • #2

    Aprilscherz (Freitag, 01 April 2011 14:58)

    Ha, Ha, Ha, April, April

  • #3

    Bri (Freitag, 01 April 2011 16:12)

    Was für ein fantasievoller Aprilscherz ** :o)

  • #4

    Harald Faber (Freitag, 01 April 2011 19:36)

    Hi liebe Redaktion.
    Ihr habt nicht alles geschrieben was vom Verband beschlossen wurde.
    Ab 2012 dürfen nur noch Spieler(innen) in den Mannschaften spielen, die nachweisen können, ob das angegebene Geschlecht im Spielerpass mit dem tatsächlichen der Spieler(in)auch übereinstimmt. Ohne ärztliches Attest ist diese Person micht spielberechtigt.
    Die Kosten hat der bzw. die Spieler(in) zu tragen. Man spricht von etwa 250,-€ pro Untersuchung

  • #5

    Norbert (Freitag, 01 April 2011 22:05)

    Klasse,guter Aprilscherz.

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